Neue Richtlinien über die Förderung von Unternehmensberatungen

21. Dezember 2011
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Am 15. Dezember 2011 wurden im Bundesanzeiger die neuen Richtlinien über die Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatungen veröffentlicht. Die Richtlinien gelten für alle ab 01.01.2012 begonnenen Beratungen.

Nach der neuen Richtlinie werden wie bisher kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe gefördert, die mindestens ein Jahr am Markt sind. Wie bisher werden drei Beratungsarten unterschieden, die unterschiedlich gefördert werden.

1. Allgemeine Beratungen

Hierzu zählen die klassischen betriebswirtschaftlichen Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie Qualitätsmanagementberatungen.

Technische Beratungen sind nur noch förderfähig, wenn sie den Anforderungen an eine “Technologie-/Innovationsberatung” entsprechen.

2. Spezielle Beratungen

Zu den speziellen Beratungen, die schon nach den alten Richtlinien von 2008 gefördert wurden und die im wesentlichen auch weiterhin gefördert werden (beispielsweise Außenwirtschaftsberatungen, Kooperationsberatungen zur zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit, Umweltschutzberatungen,  Beratungen für Unternehmen, die von einer Unternehmerin geführt werden, zu allen Fragen der Unternehmensführung, Beratungen zur Einführung familienfreundlicher Maßnahmen in Unternehmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf), gehören ab 2012 drei neue Tatbestände:

•  Fachkräftegewinnung und –sicherung;
•  “Compliance” und
•  Unternehmensübergabe.

3.  Besondere Beratungen

Die Besonderen Beratungen entsprechen schwerpunktmäßig den Förderzielen des ESF.

Hier wurde ein neuer Tatbestand eingeführt: Beratungen zur besseren Integration von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund in den Betrieb.

Wie bisher können die Beratungen nach dieser Richtlinie in den alten Bundesländern einschließlich Berlin mit 50 %, in allen anderen Bundesländern sowie dem Regierungsbezirk Lüneburg mit 75% der in Rechnung gestellten Beratungskosten (ohne Umsatzsteuer) gefördert werden. Der Zuschuss beträgt  maximal 1.500 Euro je Beratung.

Die Richtlinien gelten für alle Beratungen, die vom 01.01.2012 bis 31.12.2014 begonnen werden.

Es ist durchaus möglich, dass ein Unternehmen mehrere Beratungen gefördert bekommt, wenn die einzelnen Beratungen in sich abgeschlossen sind und sich thematisch eindeutig voneinander unterscheiden.

Quelle: Bafa und demnächst unter www.beratungsfoerderung.info.

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