Brauwirtschaft – Beruf mit Perspektive

Brauwirtschaft bietet als Beruf mit Perspektive beispielsweise Maschinen- und Anlagenführer. Fachkräfte sind sehr gefragt.

Beruf mit Perspektive: Maschinen- und Anlagenführer in der Brauwirtschaft

Brauwirtschaft - Beruf mit Perspektive

Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

(djd). Die deutsche Brauwirtschaft besteht nach Angaben des Statistikportals Statista aus mehr als 1.500 Braustätten. Diese produzierten im Jahr 2020 einschließlich alkoholfreier Sorten insgesamt rund 87 Millionen Hektoliter Bier. In Europa ist Deutschland das führende Land in der Bierproduktion, nur China, die USA, Brasilien und Mexiko haben höhere Ausstoßzahlen. Die industrielle Brauwirtschaft – Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten – setzt laut Statistischem Bundesamt jährlich rund 7,6 Milliarden Euro um. Jungen Leuten bietet dies nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums unterschiedlichste Karrierechancen. Wie in vielen anderen Wirtschaftszweigen sind auch hier Fachkräfte sehr gefragt.

Trotz moderner Technik bleibt der Mensch entscheidend

Auch in der Brauwirtschaft wird das traditionelle Handwerk längst von Hightech unterstützt. „Dennoch kann selbst modernste Maschinentechnologie niemals den Menschen ersetzen“, betont Peter Peschmann, Technik-Geschäftsführer bei der Brauerei C. & A. Veltins.

Bei der sauerländischen Brauerei können in nur einer Stunde mehrere Tausend Flaschen Bier abgefüllt werden. Produziert werden die unterschiedlichsten Produkte und Gebinde: morgens alkoholfreie Fassbrause, nachmittags Biermischgetränke und in der Nachtschicht sogenanntes Landbier.

Die Maschinen und Anlagen in einer modernen Brauerei müssen deshalb großen Herausforderungen gewachsen sein. „Dazu benötigen wir qualifizierte Fachkräfte, welche die hochkomplexen Systeme bedienen und instand halten können“, so Peschmann.

Zweijährige Ausbildung zur Fachkraft

Maschinen- und Anlagenführer

Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

Mit einer Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer beziehungsweise zur Maschinen- und Anlagenführerin kann man sich zu einer zukunftsreichen Fachkraft ausbilden lassen. Diese lernt auch, Prozessabläufe zu steuern und zu kontrollieren sowie Arbeitsabläufe zu koordinieren. Fertigungs- und Qualitätskontrollen sowie die Kontrolle gelieferter Waren gehören ebenfalls zu den Tätigkeitsfeldern.

„Bewerber sollten ein gutes technisches und mathematisches Verständnis mitbringen, eine Vorliebe für Mechanik, Neugierde und Lernbereitschaft sowie Verlässlichkeit“, erklärt Peter Peschmann. Mehr Informationen für Interessentinnen und Interessenten gibt es etwa unter www.veltins.de/karriere.

Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre, für die Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss notwendig. Im Anschluss besteht die Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr für die Weiterbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik.

Fazit

(djd). Jungen Leuten bietet die deutsche Braubranche nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums unterschiedlichste Karrierechancen. Wer sich beispielsweise zum Maschinen- und Anlagenführer beziehungsweise zur Maschinen- und Anlagenführerin ausbilden lässt, hat als Fachkraft gute Perspektiven. „Bewerberinnen und Bewerber sollten ein gutes technisches und mathematisches Verständnis mitbringen, eine Vorliebe für Mechanik, Neugierde, Lernbereitschaft sowie Verlässlichkeit“, so Peter Peschmann, Technik-Geschäftsführer bei der sauerländischen Brauerei C. & A. Veltins. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre, erforderlich ist ein Hauptschulabschluss. Im Anschluss besteht die Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr für die Weiterbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik.

Dagmar Meinz
 

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