Burnout Test: 7 typische Signale für drohende Erschöpfung

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Burnout? Fühlen Sie sich ausgebrannt und leer? – 7 typische Signale für drohende Erschöpfung. Fach- und Führungskräfte sind besonders betroffen.

Burnout Test: 7 typische Signale für drohende Erschöpfung

Foto: djd/imzig.de/Getty

(djd). Immer mehr Deutsche fühlen sich ausgebrannt und leer. Ein lähmendes Gefühl der Fremdbestimmung lässt bereits das morgendliche Aufstehen zum Kraftakt werden. Die Arbeit, die man einst motiviert und mit positiven Erwartungen begonnen hat, fällt immer schwerer. „Aber ich muss es schaffen, wie stehe ich sonst da?“

Burnout ist ein Phänomen, das immer mehr Menschen in unserer leistungsorientierten Gesellschaft betrifft. Umso wichtiger ist es für Stressgeplagte, rechtzeitig einen Überblick über das eigene Risiko zu erlangen. Mit einem wissenschaftlich fundierten Burnout-Test wie beispielsweise von der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gelingt Ihnen das.

Persönlicher Stresstest

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Mit Hilfe des Tests wird das persönliche Stresslevel analysiert. Jeder Interessent erhält nach dem Ausfüllen eine ausführliche, vertrauliche Auswertung. Fachärzte geben dazu Handlungsempfehlungen.

Bei diesen 7 typischen Burnout-Signalen sollte man aufmerksam werden:

Signal 1: Erhöhte Infektanfälligkeit
Immer wieder macht sich eine Erkältung breit – gerade dann, wenn eine wichtige Präsentation ansteht? Studien zufolge erschöpft Stress die Nährstoffdepots und schwächt die Abwehr.

Signal 2: Körperliche und geistige Erschöpfung
Dinge, die Sie früher „mit links“ gemeistert haben, fallen plötzlich schwer? Fehlen Auszeiten, können sich die eigenen Akkus nicht mehr aufladen.

Signal 3: Überempfindlichkeit und Aggression
Ständig liegen ihre Nerven blank? Einströmende Reize von außen beeinträchtigen Ihr Wohlbefinden stärker als gewöhnlich? Vom Burnout bedrohte Menschen neigen zu Gefühlsausbrüchen. Sie werden weinerlich, sarkastisch oder zeigen sich zunehmend verschlossen und apathisch.

Signal 4: Gedankenkarussell und Schlafprobleme
Versagensängste und innere Anspannung hindern Sie am Einschlafen? Wer nicht für Entspannung sorgt, kann eine belastende Schlafstörung entwickeln.

Signal 5: Wiederkehrende Schmerzen
Burnout-Gefährdete leiden häufig unter diversen körperlichen Schmerzen, obwohl sie gesund sind. So führt etwa auch eine unwillkürliche Schutzhaltung zu Muskelverspannungen. Medizinern zufolge kann sich unter Stress auch der Bluthochdruck erhöhen, mit auf Dauer weitreichenden Folgen für die Gesundheit.

Signal 6: Sexuelle Unlust
So sehr man ihn liebt – in stressigen Zeiten ist für Betroffene sogar der Partner zu viel. Stressbedingte Erektionsstörungen und die Vermeidung von Nähe und Sexualität können die Partnerschaft belasten.

Signal 7: Sozialer Rückzug
Steigt der Stress in Job oder Privatleben, bleibt kaum noch Zeit für soziale Kontakte und Hobbys. Wichtig: Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen oder auch soziale Aktivitäten sollten nicht vernachlässigt werden.

Stressbewältigungs-Methoden

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Haben Sie erkannt, wo Sie persönlich stehen? Dann sollten Sie sich Hilfe suchen. Zwar gibt es zahlreiche Stressbewältigungsmethoden wie Yoga, Autogenes Training oder Ausdauersport, doch im Alleingang fällt vieles schwer.

Daher kann eine gezielte Kur zur Burnout-Prävention wie das Imzig-Programm ein wichtiger erster Schritt sein. Unter www.imzig.de gibt es weitere Informationen. Das Programm wurde von der LMU München in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt. Interessierte können nach ihrem Stresslevel-Test entscheiden, ob ihnen eine Auszeit von drei bis sieben Tagen genügt, oder ob sie ein dreiwöchiges Programm bevorzugen.

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