Existenzgründer ins Abseits gedrängt?

Im Blog gruendungszuschuss.de wird der Bericht der Bundesagentur für Arbeit zu Existenzgründungen im April 2012 kommentiert. Im April 2012 gab es 1.429 Gründungen mit Gründungszuschuss. Im März 2012 waren es 1.523 Existenzgründungen. Mit Einstiegsgeld (aus dem Arbeitslosengeld-II-Bezug heraus) gründeten 328 Personen.

Zahl der geförderten Existenzgründungen sank um 88 Prozent

Im April 2011 wurden noch 13.189 Gründungen gefördert. Es ist also ein Rückgang von 88 Prozent innerhalb eines Jahres zu verzeichnen.

Andreas Lutz von gruendungszuschuss.de geht davon aus, dass der Rückgang keineswegs bedeutet, dass jetzt 88 Prozent der Anträge abgelehnt werden. Vielmehr seien viel weniger Anträge auf Gründungszuschuss gestellt worden.

Einerseits versuchen wohl die Berater bei den Arbeitsagenturen möglichst viele Gründungswillige davon abzuhalten, überhaupt einen Antrag mitzunehmen. Hier sei angemerkt: Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Gründungsförderung, wohl aber auf einen Antrag. Andererseits intervenieren die Agenturberater häufig mit dem Hinweis, „der Antrag wird sowieso abgelehnt“.

Wenn schon jetzt erkennbar ist, dass so viel weniger Zuschuss vergeben wird als im Budget enthalten ist, lässt sich für Politiker hinterher wieder stolz verkünden, wieviel Geld eingespart wurde.

Professionelle Hilfe erleichtert einen erfolgreichen Start

Wer sich von den Aussagen der Arbeitsberater nicht beirren lässt, erhält sich zumindest eine gute Chance auf eine Förderung. Mit professioneller Unterstützung kann dann ein gut durchdachter Antrag und Businessplan einreicht werden. Nehmen Sie am besten bereits vor dem ersten Gespräch mit einem Arbeitsberater über Ihre Gründungsabsicht mit uns Kontakt auf, damit sie in die Poleposition gelangen. Oder nutzen Sie zumindest unsere Online-Informationen.

Quelle: gruendungszuschuss.de, 02.05.2012

Dagmar Meinz
 

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