Fachkräftemangel jenseits der Großstadt

Fachkräftemangel in Großstädten und Ballungszentren hat viele. Arbeit und familienfreundliches Wohnen wird immer schwerer vereinbar.

Fachkräftemangel: 4 Gründe fürs Arbeiten und Wohnen jenseits der Großstadt

(djd). Wer in den deutschen Ballungsgebieten wohnen und arbeiten will, muss immer tiefer in die Tasche greifen: In Großstädten und den dazugehörigen „Speckgürteln“ sind die Preise für Grundstücke und Immobilien sowie Mieten exorbitant gestiegen. Gerade Berufseinsteiger können sich das Leben in angesagten Städten oftmals nicht mehr leisten. Viel angenehmer und lukrativer ist deshalb für gut ausgebildete Menschen eine Karriere im deutschen Mittelstand. Mittelständische Unternehmen sind oftmals fern der großen Städte und Ballungsräume angesiedelt. Folgende vier Gründe sprechen für eine Karriere in einer nicht-großstädtisch geprägten Gegend:

1. Gut und günstig leben und wohnen

Fachkräftemangel - Familienfreundlichkeit gewünscht

Foto: djd/Karin Ludwig/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

Der Arbeitsplatz bei einem Unternehmen abseits der großstädtischen Ballungsräume hat vor allem auch unter dem Immobilienaspekt große Vorzüge. Im baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis  beispielsweise finden Familien noch bezahlbare Eigenheime, Bauplätze oder günstige Mietwohnungen und -häuser.

Auch Berufseinsteiger können sich bereits Wohnkomfort leisten. Auf die Segnungen der Digitalisierung muss hier niemand mehr verzichten: Haushalte und Unternehmen sind an eine moderne, schnelle Breitbandinfrastruktur angeschlossen. Und am Beruflichen Schulzentrum Wertheim wird sogar an der digitalen Zukunft gebastelt: Das „SmartLab 4.0“ zeigt im Labormaßstab die sogenannte Smart Factory, also die intelligente Fabrik, die in immer mehr Betrieben realisiert wird.

2. Beruf und Familie miteinander vereinbaren

bemerkenswert hohe Lebensqualität

Foto: djd/Peter Frischmuth/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

Früher musste ein Job vor allem gut bezahlt sein. In Zeiten des Fachkräftemangels rückt die Work-Life-Balance als Teil der Lebensqualität immer mehr in den Vordergrund. Schon die Arbeitsatmosphäre selbst ist im Mittelstand durch den persönlichen Bezug zu Vorgesetzten und Kollegen oftmals herzlicher.

Dazu ist das Unternehmen häufig in der Region verwurzelt. Spielt es dort eine gesellschaftliche Rolle, kommt das den Arbeitsnehmern ebenfalls zugute. Vor allem aber gelingt im Mittelstand die Vereinbarkeit von Beruf und Familie meist viel besser als in großen Konzernen. Auch gibt es im Main-Tauber-Kreis deutlich mehr Einrichtungen für die Kleinkindbetreuung.

3. Kein kleines Rädchen sein

moderne Breitbandinfrastruktur

Foto: djd/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

Fachkräfte können im Mittelstand, von dem der Main-Tauber-Kreis vorrangig geprägt ist, angesichts flacher Hierarchien oftmals schnell Verantwortung übernehmen und aktiv gestalten. Hier ist es meist viel einfacher, mit eigenen Ideen und Konzepten durchzukommen und damit Wesentliches voranzutreiben.

In Konzernen dagegen sind die Mitarbeiter häufig nur ein kleines Rädchen im großen Getriebe. In einem nicht so großen Unternehmen ist zudem die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass man mit den verschiedensten Aufgaben konfrontiert wird und nicht als Spezialist in einer Nische verharren muss.

4. Die Großstadt zum Greifen nah

Auch wer im eher ländlich geprägten Raum lebt, will heute auf gelegentliches Großstadtfeeling mit den entsprechenden Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten nicht verzichten. Vom Main-Tauber-Kreis aus sind die Metropolregionen Stuttgart, Frankfurt-Rhein-Main oder Nürnberg in etwa einer Stunde zu erreichen. Noch schneller ist man in den nahegelegenen Großstädten Heilbronn und Würzburg.

The following two tabs change content below.
Avatar
Als Beraterin und Trainerin helfe ich Selbstständigen und Unternehmern, sich leichter und schneller in den oft ungeliebten betriebswirtschaftlichen Aufgaben zurecht zu finden und sich mit Ihrem Unternehmen wirkungsvoller zu präsentieren, um letztendlich dank mehr Umsatz und Gewinn Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.