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Nachfolgeregelung in Unternehmen in Zeiten demografischen Wandels

Wie finden kleine und mittelständische Unternehmen erfolgreich eine Nachfolgeregelung im Unternehmen, wenn es infolge des demografischen Wandels immer schwieriger wird, Nachfolger zu finden?

Magdeburg, 14.04.14 – In den nächsten Jahren stehen in Deutschland jährlich ca. 35.000 Unternehmen mit etwa 500.000 Beschäftigten vor einem Generationswechsel! Mehr als 35 Unternehmerinnen und Unternehmer diskutierten mit Experten aus Politik und Wirtschaft Sachsen-Anhalts über Lösungen für Nachfolgeregelungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Zeiten demografischen Wandels.

Nachfolgeregelung in Unternehmen im Zeichen demografischen Wandels

Unternehmer und Selbstständige sehen ihre wichtigsten Ziele für die Nachfolgeregelung im Unternehmen in der Weiterführung ihres Unternehmens, im Erhalt der Arbeitsplätze für die Beschäftigten und in der Sicherung ihres Vermögens und Einkommens im Ruhestand.

Rainer Nitsche, Beigeordneter und Dezernent für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Stadt Magdeburg, präsentierte zu Beginn optimistisch eine relativ stabile demografische Perspektive für die Unternehmen in der Region Magdeburg.

Carmen Niebergall, Vorsitzende des Demografie-Beirates Sachsen-Anhalt und Landesgeschäftsführerin des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft BWA-Landesverband Sachsen-Anhalt verdeutlichte um so eindringlicher den Bevölkerungsrückgang im Bundesland mit zwangsläufig großen Problemen für die kommunale Daseinsvorsorge und die Unternehmen in den Landkreisen.

Beide Gastreferenten bekundeten zugleich ihren Willen, sich noch stärker für nachfolgefreundliche Rahmenbedingungen im Bundesland und in der Landeshauptstadt einzusetzen.

Dr. Peter Transfeld, 1992 Gründungsgeschäftsführer der ÖHMI GmbH und seit 1999 Vorstand der ÖHMI AG schilderte sehr persönlich, wie er mit anderen Gesellschaftern vor etwa 10 Jahren begann, die Weichen für die Unternehmensnachfolge zu stellen.

Aus seiner Sicht als Senior-Unternehmer und aus der Perspektive des Nachfolgers Dr. Carsten Transfeld, seit 2013 Vorstand der ÖHMI Aktiengesellschaft Magdeburg, konnten die Gäste im Zeitraffertempo nacherleben, wie sich Vater und Sohn Schritt für Schritt der Unternehmensnachfolge näherten, wie sie um Lösungen rangen und schließlich vor reichlich einem Jahr die Unternehmensübergabe erfolgreich vollzogen.

Sehr angeregt griffen die weiteren Gäste diese Erfahrungen auf und stellten ihre eigenen Fragen und Probleme zur Diskussion. Zugleich bekundeten Sie, wie sehr ihnen gerade dieses Thema unter den Nägeln brennt und sie nach Lösungen suchen.

Gastgeber Dr. Thomas Schulze und Mitveranstalter Dagmar Meinz, Institut für Alternative Betriebsführung – Dagmar Meinz + Partner GbR, werden in den nächsten Wochen weitere Dokumente und Angebote zu den behandelten Fragen allen Interessierten über die Webseite des IAB-DM zur Verfügung stellen.

(Pressemitteilung, Magdeburg, 13.04.2014)

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Dagmar Meinz
Als Beraterin und Trainerin helfe ich Selbstständigen und Unternehmern, sich leichter und schneller in den oft ungeliebten betriebswirtschaftlichen Aufgaben zurecht zu finden und sich mit Ihrem Unternehmen wirkungsvoller zu präsentieren, um letztendlich dank mehr Umsatz und Gewinn Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.

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