Neue Regelungen zur Umsatzsteuer 2012

Für „innergemeinschaftliche Lieferungen“ (z. B. körperliche Gegenstände, Software auf Datenträgern), sind erweiterte Nachweise nötig, damit Sie umsatzsteuerfrei geliefert werden können.

Innergemeinschaftliche Lieferungen

„Innergemeinschaftliche Lieferungen“ sind nur noch dann umsatzsteuerfrei, wenn die Rechnung auch folgende Angaben enthält:

  • USt-IdNr. des Lieferers,
  • – USt-IdNr. des Abnehmers,
  • – Hinweis auf die Steuerfreiheit: „ohne deutsche Umsatzsteuer“, oder „Lieferung ist umsatzsteuerbefreit als innergemeinschaftliche Lieferung“, oder „without German VAT“, „sans TVA allemande“

Eine „innergemeinschaftliche Lieferung“ gem. § 6a Umsatzsteuergesetz setzt voraus:

  • der Unternehmer oder der Abnehmer hat den Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert oder versendet,
  • der Abnehmer ist ein Unternehmer, der den Gegenstand der Lieferung für sein Unternehmen erworben hat,
  • der Erwerb des Gegenstands der Lieferung unterliegt beim Abnehmer in einem anderen Mitgliedstaat den Vorschriften der Umsatzbesteuerung.

Die Voraussetzungen müssen vom Unternehmer buch- und belegmäßig nachgewiesen sein.

Haben Sie Fragen zur Buchung der „innergemeinschaftlichen Lieferung“? Dann rufen Sie einfach an oder senden Sie mir Ihre E-Mail-Frage.

Dagmar Meinz
 

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