Stresssymptome und Stress abbauen?

Kennen Sie diese Stresssymptome, deren Ursachen? Wissen Sie, wie Sie sich den Gefahren von Stress entziehen können – gerade, wenn Sie dafür Ihren Job verantwortlich machen?

Stresssymptome? – Was belastet Sie derzeit?

Haben Sie in letzter Zeit einzelne oder gar mehrere der folgenden Stresssymptome gespürt?

Verspannungen, Schmerzen (Rücken, Nacken, Gelenke …), Juckreiz häufige Müdigkeit, Schlafstörungen
geringere Konzentrationsfähigkeit, Angst vor Entscheidungen Grübel-Gedanken, Selbstvorwürfe
Unsicherheit, Resignation Lustlosigkeit, Überempfindlichkeit
Ruhelosigkeit, übertriebenes Handeln starkes Rauchen, Kaffee oder Alkohol trinken; sich nicht entspannen können, nicht genießen können

Was ist Stress?

„Stress ist die nichtspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderungen, die an ihn gestellt werden, sei nun die Anforderung angenehm oder nicht.“
(Hans Selye)

Diese Definition des „Vaters“ der modernen Stressforschung lässt erkennen: Stress ist eine Reaktion auf äußere Anforderungen.

Zu Risikofaktoren werden stressauslösende Ursachen erst dann, wenn Dauerbelastungen nicht ausreichend mit erforderlichen Entspannungsphasen wechseln. Dann führen die Belastungen zu akuten Befindlichkeits- und Kommunikationsstörungen. Im Wiederholungsfall folgen chronische Veränderungen im Energiehaushalt. Im schweren Fall entwickeln sich Krankheiten als „Abwehrreaktion“ des Körpers. Mit anderen Worten:

Stress ist eine erlernte körperliche Reaktion.

Darin liegt der große Vorteil für Sie! Auch wenn ein Teil der Stressreaktionen inzwischen durch unsere stammesgeschichtliche Entwicklung begründet erscheint – wir werden dennoch im Normalfall nicht als Stresskinder geboren. Wir können Stress auch wieder „verlernen“. Wir müssen nur wissen, welche Ursachen hat unser Stress und wie können wir lernen, darauf verändert zu reagieren? – Wollen Sie das?

Das Dumme ist nur, dass die Stresssymptome unspezifisch sind. Es können auch ganz andere physischen und psychische Ursachen sein, die zu den oben genannten Belastungen führen.

Deshalb nehmen Sie sich an dieser Stelle doch einfach ein paar Minuten Zeit. Testen Sie ganz allein für sich, was für Sie Ursachen von Stress sind und wie diese auf Sie wirken. Nutzen Sie für Ihre spontanen Antworten – wenn Sie möchten – die kleine Checkliste „Warum habe ich Stress?“

Was sind Stress-Ursachen?

Es gibt bestimmte Auslöser für Stress, die treffen mehr oder weniger auf uns alle zu. Nach fast 20 Jahren Forschung kam Anfang der 70er Jahre des 20. Jh. Dr. Thomas Holmes zu einer Rangfolge allgemeiner stressauslösender Ursachen. Den höchsten Wert definierte er mit 100 Punkten:

Tod des Ehepartners 100
Scheidung 73
Trennung vom Ehepartner 65
Tod eines nahestehenden Familienmitgliedes 63
eigene Krankheit oder Verletzung 53
Verlust des Arbeitsplatzes 47
Pensionierung 45
Schwangerschaft 40
Veränderungen am Arbeitsplatz 39
erhebliche Einkommensveränderungen 38
Berufswechsel 36
Kündigung eines Darlehens 30
Schwierigkeiten mit dem Chef/der Chefin 23
Wohnungswechsel 20
Urlaub/Ferien 13
Weihnachtszeit 12
Stresswerte nach Dr. Holmes

Sicher, jeder von uns reagiert unterschiedlich auf solche stressauslösenden Ereignisse. Doch ab 200 Punkten ergibt sich ein sehr hohes Krankheitsrisiko.

Möglicherweise erkennen Sie beim Betrachten dieser Werte auch, dass nicht alle Ereignisse als Belastung – als Disstress – empfunden werden. Doch zu erhöhter Anspannung können sie führen und in Verbindung mit anderen zu einer echten Belastung werden.

Und vielleicht ist Ihnen in diesem Moment auch bewusst geworden, warum manche in Ihrem Umfeld in den letzten Wochen wie man so sagt „gestresst“ reagiert haben.

Wieviel Stress bereiten Sie sich selbst oder auch zusätzlich?

Wie oft hatten Sie schon das Gefühl, dass Sie sich selbst oder zumindest zusätzlich Stress bereitet haben?

Stressfaktor Alltag %
Krankheit/gesundheitliche Probleme 30,2
finanzielle Probleme 27,4
Angst vor Krieg/Terror 23,8
andere Ängste 20,4
Umwelt/Lärm 14,2
Stressfaktor Beruf
ständiger Termin-/Zeitdruck 29,4
Arbeitsbelastung/Überarbeitung 26,2
auch am Wochenende keine Ruhe finden 21,2
Ärger im Beruf 17,2
Sorge um Arbeitsplatz 16,4
Stressfaktor Familie
„Immer für die Familie da sein müssen“ 12,4
Schwierigkeiten mit den Kindern 11,3
Probleme mit Partner/Partnerin 9,5
Quelle: Apo/Umschau/GfK Marktforschung

Sie fühlen plötzlich eine Krankheit heraufziehen und – befürchten das Schlimmste. Nach dem Besuch beim Arzt wird klar: Es ist gar nicht so schlimm und in ein paar Tagen überstanden.

Oder im Laufe der Zeit sind so viele Aufgaben im Betrieb auf Sie abgeladen worden, dass Sie unter der Belastung fast zusammenbrechen. Nachdem Sie gemeinsam mit den anderen Kollegen eine neue Aufgabenteilung erreicht haben, geht es Ihnen wieder deutlich besser.

Oder denken Sie nur an den Stress vor Feiertagen – muss dass sein?

Kann es sein, dass Sie selbst schon das Gefühl hatten: Wenn Sie anders reagieren, könnten Sie eine Menge Stress abbauen? Die Rahmenbedingungen beeinflussen sehr stark, wie Sie auf stressauslösende Faktoren reagieren. So klagen Führungskräfte und Freiberufler trotz teilweise sehr hoher Arbeitsbelastung deutlich weniger über stressbedingte psychische und psychosomatische Schwierigkeiten. Viele, vor allem Ältere fühlen sich durch eine gewisses Dosis Stress gar beflügelt. Demgegenüber klagen beispielsweise Raumpflegerinnen, Kindergärtnerinnen, Pflegekräfte und Berufsschullehrer deutlich mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung über Stresssymptome.

Stress-TeufelskreisEbenso ist beispielsweise schon längst wissenschaftlich erwiesen: Sie können bei Stress (einmal öfter) zur Zigarette greifen, und sich damit kurzzeitig etwas „ruhig stellen“ – oder Sie betätigen sich körperlich zu Ihrer Entspannung. Nur 5 % der Personen über 50 Jahre betreiben 2 Stunden moderates Bewegungstraining in der Woche. Wissenschaftlich belegt ist, dass Bewegungsmangel neben dem Rauchen ganz oben auf der Rangliste der Risikogefahren steht, noch vor den Risikofaktoren Übergewicht und Blutdruck.

Letztlich besteht die Gefahr dass Sie ein einen „Stress-Teufelskreis“ geraten! Spätestens nun sollten Sie aktiv nach Wegen zum Stressabbau suchen und diese auch gehen.

Stress abbauen – wie geht das?

Auch Sie wissen aus Erfahrung: Was für die einen entspannend wirkt, kann andere aufregen. Beobachten Sie nur mal wie unterschiedlich jüngere und ältere Menschen beispielsweise auf bestimmte Musik reagieren. 😉

Im Hinblick auf Stressbewältigung und Entspannung gibt es eine kleine Typ-Hilfe, der Sie einige Anregungen entnehmen können, wie Sie am besten Stress bewältigen. Damit können Sie sich wieder mehr entspannen, ausgeglichener und ruhiger werden. Wollen Sie mal einen Blick drauf werfen? – ja?

Was macht Sie entspannter, ausgeglichener?

Je nachdem, zu welchem Entspannungstyp Sie gehören, bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen Sie wieder zu mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit gelangen. Sie können sich selbst eine Methode auswählen, mit der Sie sich am besten wohlfühlen. Sie können sich einen eigenen „Cocktail“ zusammenstellen, um die Vorteile unterschiedlicher Methoden miteinander zu kombinieren. Natürlich können Sie auch den fachmännischen Rat eines erfahrenen Fitness-Coaches nutzen. Damit gelingt es schneller und sicherer, die für Sie geeignetsten Methoden auszuwählen. Denn bei einigen Methoden (z. B. Autogenes Training, Muskelentspannung, Yoga …) kommen Sie mit einem erfahrenen Lehrer wirksamer zum Ziel und vermeiden auch stressverstärkende Fehler.

Wofür Sie hier kompetente Partner finden?

Hilft es, Stress zu vermeiden?Unter den Führungskräften schätzen 2/3, dass ihnen ein professionelles Selbst- und Zeitmanagement hilft, Stress zu vermeiden.

Je nachdem, wie stark Sie unter Stress leiden, sind folgende Wege angebracht:

  • Sie empfinden nur ab und zu Stress? – Hier helfen oft schon einige kleine Verhaltensregeln, damit Sie zusätzlich Energie tanken und effizient damit umgehen.
  • Sie vermuten Energiemangel als Stressursache? – Hier kann Ihnen eine professionelle Ernährungsberatung helfen.
  • Sie glauben, mit einer rational besseren Zeit- und Prioritätenplanung Ihren Stress verringern zu können? – Hierfür gibt mit es mit „meineZiele“ ein ausgezeichnetes Werkzeug, weit effektiver als die allgemein bekannten Termin-Planungs-Systeme.
  • Sie leiden auch psychisch unter Stress? – Dann sollten Sie zielgerichtet eine für Sie geeignete Entspannungstechnik erlernen und regelmäßig nutzen.
  • Sie wissen noch nicht, welche Technik oder welche Kombination für Sie am wirkungsvollsten ist? – In dem Fall wird sicher ein individuelles Fitness-Coaching für Sie den besten Einstieg liefern, um wieder zu einem entspannten und ausgeglichenen Leben zu finden.

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle …

Ist eine Ernährungsberatung nicht wie eine „Kaffeefahrt“?

Es gibt Nahrungsmittel, die uns physische Energie verleihen und die uns denkschneller machen. Damit sind wir gegen stressauslösende Faktoren widerstandsfähiger. Doch buchstäblich alles, was mit der Ernährung zu tun hat, ist umstritten. Ständig werden Nahrungszusatzstoffe als neue Wundermittel angepriesen. Eine professionelle produzentenunabhängige Beratung hilft Ihnen nicht nur die Spreu vom Weizen zu trennen, sondern wirklich gesünder zu leben und auch sehr viel Geld zu sparen.

Scheitern die Zeitplanungssysteme nicht immer wieder am unplanbaren Alltagsstress?

Bruno Klumpp "meineZiele"

Bruno Klumpp „meineZiele“

Es bringt Sie viel weiter, ein klein wenig an Ihrem wichtigsten Ziel zu arbeiten als von morgens bis abends mit großem Einsatz an nebensächlichen Aufgaben. Kein Terminkalender, kein Organizer der Welt kann Ihnen helfen, wenn der Umfang der täglichen Aufgaben Ihre Leistungsfähigkeit überschreitet. Um diesen Gordischen Knoten zu zerschlagen, brauchen Sie möglicherweise einen ganz anderen Ansatzpunkt. Konzentrieren Sie sich auf Kernkompetenzen. Nutzen Sie Mitnahmeeffekte, um Ihre Stärken auszubauen und nur die schwächsten Kettenglieder zu verstärken. Ein professionelles Werkzeug wie „meineZiele“ von Bruno Klumpp ist dafür ausgezeichnet geeignet.

Kann ich mir eine geeignete Entspannungstechnik nicht kostengünstiger aus Büchern oder über Videos aneignen?

Sicher werden Sie zunächst für Bücher zum Stressabbau weniger Geld ausgeben müssen, als für einige Stunden Autogenes Training, Yoga oder eine andere Technik bei einem professionellen Trainer. Doch Bücher vermitteln „nur“ Wissen. Die Wirkung bestimmter Übungen zu spüren, zu fühlen, wie kleine Veränderungen in einer Formel beim Autogenen Training oder in einer Haltung beim Yoga eine ganz andere stressbefreiende Folge hat, dass erlebt man erst bei einem wirklich guten Trainer. Einige – wie beispielsweise bei Christine Hofmann oder André Loibl – bieten auch im Internet tolle Hilfe.

Was ist ein Fitness-Coaching?

Wie jedes Coaching zielt ein Fitness-Coaching darauf ab, Ihnen zu helfen, die für Sie effektivste Mischung von geeigneten Werkzeugen und Methoden zu finden. Während Sie bei einem Training – vereinfacht gesagt – eine Methode vermittelt bekommen, um dabei oder danach zu testen, wie geeignet diese für Sie ist, wird beim Coaching erst analysiert, dann gelernt. Wenn Sie dies für effektiver halten, dann lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.

Was werden Sie ab sofort tun, um ausgeglichener und entspannter zu leben?

 

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Als Beraterin und Trainerin helfe ich Selbstständigen und Unternehmern, sich leichter und schneller in den oft ungeliebten betriebswirtschaftlichen Aufgaben zurecht zu finden und sich mit Ihrem Unternehmen wirkungsvoller zu präsentieren, um letztendlich dank mehr Umsatz und Gewinn Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.