Zahl der Freiberufler steigt

Die Zahl der Freiberufler ist in Deutschland auf ein Rekordhoch gestiegen, meldet der Bundesverband der Freien Berufe (BFB). Die meisten Freiberufler sind in Heilberufen beschäftigt.

4,3 Prozent mehr Freiberufler als 2011

Zum Jahresbeginn 2012 arbeiteten knapp 1,2 Millionen Selbstständige in freien Berufen. Das sind 4,3 Prozent mehr als am Anfang des Vorjahres.

Diese positive Entwicklung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Denn zusammen mit ihren Angestellten und Auszubildenden sind fast 4,4 Millionen Erwerbstätige in den Freien Berufen tätig, wenngleich die Zahl der Auszubildenden – nicht zuletzt demografisch beeinflusst – sank.

Am stärksten wächst derzeit die Gruppe der freien Heilberufe auf 364.000 Selbstständige. Doch auch die klassischen Berufsgruppen Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater (324.000) wachsen weiter. In den freien Kulturberufen gibt es 291.000 und freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufen 213.000 Selbstständige.

Besonders in den  nicht-verkammerten Berufe (vergleiche Bundesverband für freie Kammern e.V.) gibt es zunehmend neue Tätigkeitsfelder, beispielsweise als Internet-Lektor, Anti-Aging-Therapeut,  Bildungs-, Allergie- oder auch des Migrationsberater.

In einem Positionspapier des BFB wird zudem gefordert, dass in der Gesellschaft so früh wie möglich ein positives Bild von Selbstständigen und Unternehmern gezeichnet werde.

„Spätestens in der Schule muss der Nachwuchs vorurteilsfrei mit der Möglichkeit vertraut gemacht werden, dass er sein Geld nicht nur als Beschäftigter, sondern auch als Freiberufler, Selbstständiger oder Unternehmer verdienen kann“.

Wenn Sie sich für eine freiberufliche Existenzgründung interessieren oder Unternehmenskontakte zu Freiberuflern suchen, senden Sie uns einfach eine E-Mail an D.Meinz@iab-dm.de.

Quelle: Handelsblatt, 08.06.2012

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